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Paul Schäffer – Zeichnungen aus seiner Studienzeit

Durch eine glückliche Fügung gelangte der Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen in den Besitz früher Arbeiten aus dem Nachlass von Paul Schäffer (1891 – 1973).
Er war von 1920 bis zu seiner Pensionierung 1956 als Zeichenlehrer tätig an der Oberschule für Jungen in Uelzen. Daneben zeichnete er jahrelang verantwortlich als 1. Vorsitzender des „Provinzialverbandes Hannover der akademisch gebildeten Zeichenlehrer“ und auch als Kulturdezernent der Stadt Uelzen.
Seine kunsthistorischen Abhandlungen – wie z.B. „Schnitzaltäre des späten Mittelalters im Kreis Uelzen“ – fanden in der Fachwelt große Beachtung.

  

Für seine Verdienste ehrte ihn die Stadt Uelzen mit der Ehrengabe am 13.12.1970. Aus seiner Studienzeit an der Kunstgewerbeschule Magdeburg sowie Hochschule Berlin stammt nun der Großteil der erwähnten Bilder. Es ist ein Querschnitt der vielfältigen Mal- und Zeichentechniken, die dem jungen Kunststudenten seinerzeit abverlangt wurden und die er bravourös umzusetzen wusste. Das Spektrum reicht von ausdrucksstarken Porträts über verträumte Stillleben, bezaubernde Tänzerinnen, ja technischen Zeichnungen und Plänen für Küchenmöbel bis hin zur Aktmalerei, gefertigt in Bleistift und Aquarell.
Neben all diesen Arbeiten gelangte noch ein weiteres Exponat in den Fundus: eine opulente, von Hand gefertigte lederne Sammelmappe, bestückt mit Zeichnungen einiger Mitglieder der ehemaligen Kunstvereinigung zu Uelzen, gewidmet in Dankbarkeit ihrem langjährigen Förderer Paul Schäffer.

Generationen von Schülern genossen ihren Zeichen- und Kunstunterricht bei Paul (genannt Paulchen) Schäffer. Aber nicht nur ihnen sei diese Ausstellung anempfohlen.

Die Ausstellung:

Paul Schäffer – Zeichnungen aus seiner Studienzeit

vom 19.September bis 31.Oktober 2010
im Schloss Holdenstedt

Veranstalter:

Museums- und Heimatverein

Geöffnet:
Dienstag – Samstag: 14.30 – 17 Uhr
Sonntag + Feiertag: 11 – 17 Uhr