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Sammlungen
Das
Museum Schloss Holdenstedt - Heimatmuseum Uelzen - sammelt und
präsentiert teils als Dauerausstellung, teils in wechselnden
Ausstellungen:

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Meublements vom Mittelalter bis zum Jugendstil
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Objekte der Kleinkunst
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Werke heimischer Künstler und Kunsthandwerker
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Gläsersammlung
Röver.
Gebrauchsgläser aus dem 17. bis zum frühen 20.
Jahrhundert
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Werke des Tiermalers Georg Wolf.
Sein künstlerischer Nachlass ist im Besitz der Stadt
Uelzen
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Literatur über Uelzen und von Uelzer Autoren
Rundgang

Fotos:
Thomas Neidhardt
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Geschichte des Heimatmuseums in Uelzen
Archäologische
Fundstücke waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten
Exponate, die man angemessen präsentieren wollte. Zunächst
standen nur einige Räume als Ausstellungsräume in einem
städtischen Gebäude in der Bahnhofstraße, Uelzen,
zur Verfügung. 1919 konnte die Sammlung in einen Teil des
sog. Fürstenhauses in der Pastorenstraße 2, Uelzen,
umziehen. 1933 stand dem Museum das ganze Gebäude zur Verfügung;
es war nun in die Obhut des 1929 gegründeten Museums- und
Heimatverein des Kreises Uelzen übergegangen. Es dauerte
jedoch bis 1939, bis die nunmehr erweiterten Sammlungen offiziell
der Öffentlichkeit präsentiert werden konnten. Eine
Trägergemeinschaft, bestehend aus dem Museumsverein, der
Stadt und dem Landkreis Uelzen, unterhielt nun das Museum. In
den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude
samt aller Exponate vollständig vernichtet. Nach dem Kriege
mußte ein neuer Anfang genommen werden. In Zeitungsaufrufen
wurden Exponate aus der Bevölkerung erbeten. Wiederum standen
zunächst nur einige Schaukästen im neuerbauten Kreisverwaltungsgebäude,
Veerßer Straße, Uelzen, zur Verfügung. Insbesondere
der Bauunternehmer Dipl.-Ing. Fritz Röver, ab 1956 auch Vorsitzender
des Museumsvereins, setzte sich für ein neues Heimatmuseum
ein. 1966 konnte das Heimatmuseum in der Lüneburger Straße
36, Uelzen, wieder eröffnet werden. Zwanzig Jahre später
waren die Sammlungen so angewachsen, dass ein neues Quartier gesucht
werden musste. Man fand es in Schloss Holdenstedt, einem ehemaligen
Herrenhaus, vor den Toren Uelzens gelegen. Seit 1985 wird es als
Heimatmuseum und Veranstaltungsort von verschiedenen kulturellen
Vereinigungen genutzt.
1997 wurde die benachbarte Wassermühle angemietet als Ausstellungsräumlichkeit
für die Archäologische Abteilung. Diese wird von der
Stadtarchäologie
betreut, einer Dienststelle der Stadt Uelzen, die sich um die
Funde und Befunde der neueren Uelzener Ausgrabungen kümmert.
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